Onkologie


Die häufigsten Tumoren beim Pferd sind Sarkoide, Melanome und Plattenepthelkarzinome. Es gibt aber auch diverse weitere Tumoren, die das Leben der Pferde einschränken oder gar zum Tod führen können. Die Diagnose kann häufig anhand des klinischen Bildes, des Aussehens und der Lokalisation gestellt werden. Zur weiteren Diagnosestellung helfen Blutuntersuchungen, Feinnadelaspirate oder Biopsien. Die Therapie von Tumoren ist sehr vielseitig und richtet sich nach der Art, der Lokalisation, der Malignität und der Kooperativität des Pferdes.


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Melanom unter der Haut, auch als Schimmelkrebs bekannt.

Melanom deutlich sichtbar, auch als Schimmelkrebs bekannt.

Sarkoid

Sarkoid

Sarkoid

Das Sarkoid - der häufigste Hauttumor bei Equiden

Sarkoid

Sakroide bei einer Stute

Das Sarkoid ist ein Hauttumor, welcher als gutartig eingestuft wird, jedoch ein unvorhersehbares Wachstum aufweist und eine hohe Rezidivrate nach Behandlung zeigt. Aufgrund dieses unberechenbaren Wachstums haben Sarkoide, je nach Lokalisation, leider das Potenzial, trotz Gutartigkeit, grosse Probleme zu bereiten. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen uns frühzeitig anzusprechen, wenn Ihnen eine verdächtige Hautveränderung an Ihrem Pferd auffällt, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Melanome

Melanome Pferd

Melanome bei einem Schimmel

Das Melanom ist ein Tumor, welcher aus den Farbpigmentzellen der Haut (Melanozyten) entsteht.
Dieser Tumor ist sehr häufig und kommt vor allem bei Schimmeln vor. Daher wird umgangssprachlich auch von „Schimmelkrebs“ gesprochen. Trotzdem können auch andere Farbtypen von Melanomen betroffen sein. In welchem Alter die Melanome auftreten ist sehr unterschiedlich, aber 80% der Schimmel im Alter von 15-18 Jahren zeigen eine Art von Melanom.
Die Melanome können gut- oder bösartig sein. Sie fangen meistens als kleine, gut abgegrenzte Knoten in der Haut an. Bei vielen Pferden bleiben die Knoten über Jahre gleich gross und führen zu keiner Einschränkung der Lebensqualität. Aber die Melanome können auch wachsen und in innere Organe metastasieren, was im fortgeschrittenen Stadium zu unterschiedlichen Beschwerden führen kann.

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