Ohne Euch und Eure Treue wĂŒrde es uns nicht geben. Ein grosses Dankeschön an Euch, liebe Besitzerinnen und Besitzer aller Fellnasen, dass Ihr uns seit Jahren Euer Vertrauen schenkt und Eure Lieblinge in unsere HĂ€nde gebt. Ihr bringt viel Freude und Leben in unsere Praxis und wir erleben berĂŒhrende und schöne Momente bei Euch in den StĂ€llen. Ihr teilt mit uns Eure Leidenschaft fĂŒr Tiere und wir dĂŒrfen Euch seit Jahren in guten wie in schlechten Zeiten begleiten. Dies erfĂŒllt uns mit Dankbarkeit.
Wir danken allen Mitarbeiterinnen, die mit grosser Empathie, viel Herzblut, unendlicher Geduld, guten Nerven, geschwollenen Ohren, verbissenen oder verschlagenen Körperteilen, vielen Stunden im Stau oder am Telefon, jahrelanger Erfahrung, Durchhaltewillen, besonderem Fachwissen, Leidenschaft fĂŒr den Beruf und die Tiere den tĂ€glichen «Wahnsinn» einer Tierarztpraxis meistern und das Team von VETCARE ausmachen.
Dieser Dank gilt auch allen ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Was fuÌr ein wundervoller Tag voller Begegnungen, Staunen und Begeisterung! Mit offenen TuÌren, spannenden Einblicken, Mitmachstationen, einer eindrucksvollen Fotoausstellung und der Bekanntgabe der Gewinner unseres Fotowettbewerbs durften wir viele schöne Momente erleben.
Wir haben uns unglaublich uÌber die zahlreichen Besucherinnen und Besucher gefreut.
Danke, dass Sie gekommen sind, und gemuÌtlich auch bei Kaffee und Kuchen Zeit mit uns verbracht â und diesen Tag unvergesslich gemacht haben.
Mehr als 200 Fotos haben uns erreicht â und wir sind uÌberwĂ€ltigt von der KreativitĂ€t, den Emotionen und den einzigartigen Geschichten, die jedes einzelne Bild erzĂ€hlt.
Jede Einsendung war etwas ganz Besonderes und hat diesen Fotowettbewerb zu etwas Einmaligem gemacht.
Nadja Zanolari | Kategorie Hunde
Katja Saunier | Kategorie Pferde
Armand Jorysch | Kategorie Katzen
Ulrich JÀggi | Kategorie Hunde
Annika Freiermuth | Kategorie Pferde
Marie-Claire Betschart | Kategorie Katzen
Olivia BĂŒhlmann | Kategorie Hunde
Erika Braun | Kategorie Pferde
Nicole Woodtli | Kategorie Katzen
In die Praxis kommen die PferdetierĂ€rzte frĂŒh am Morgen
und der Verkehr auf der Strasse macht ihnen da schon Sorgen.
Kaum angekommen, mĂŒssen sie hĂ€ufig schon wieder weg,
da hilft es wenig, dass unser Lift fÀhrt wie ein «Schnegg».
GlĂŒcklicherweise sind die Standorte der BlitzkĂ€sten bekannt,
so können sie wieder Zeit aufholen, ganz entspannt.
Das Telefon klingelt ab 8 Uhr bereits im Sturm,
unter dem Mikroskop wird gesucht im Kot der Wurm.
Die LaborgerÀte laufen bereits siedend heiss,
den ersten Mitarbeiterinnen rinnt schon der Schweiss.
Frau Greub steht an der Theke und möchte Hundefutter,
im Wartezimmer sind vier Hasen, drei Kinder und die gestresste Mutter.
Der erste Anruf, Flip, das Pferd, steht nur noch auf drei Beinen,
vielleicht ein Knochenbruch, Herr Meier ist am Weinen.
Doch die Ursache ist dann schnell gefunden,
ein Hufabszess, Flip wird schon bald wieder gesunden.
Mit einem Hufverband lÀuft er schon wieder ganz gut,
und Herr Meier hat bekommen neuen Mut.
Bello, der Hofhund, stinkt gruselig aus dem Maul,
da verschlÀgt es den Atem sogar dem Stallgaul.
Ein fauler Zahn ist der ĂbeltĂ€ter,
gezogen in Narkose wird der VerrÀter.
ZĂ€hne putzen ist auch fĂŒr Hunde ein Muss,
so ist dann auch das Knuddeln wieder ein Genuss.
Manchmal ist die Situation ganz schön verzwickt
und die Tiere werden in eine Klinik geschickt.
Die Zusammenarbeit und das Netzwerk sind sehr wichtig,
denn Tiermedizin ist extrem vielschichtig.
So vieles gibt es zu studieren und immer wieder zu lernen,
bis man vordringt in das Tieruniversum und zu den Sternen.
Herr Mörgeli schickt wÀhrend der Fahrt noch Röntgenbilder zum Befunden,
das Resultat hÀtte er dann gerne in zwei Stunden.
Mal öfters sind wir gar laut in den Autos am Fluchen,
im Stau oder auch wenn wir die StĂ€lle mĂŒssen suchen.
Im Sommer die Fliegen, im Winter die KĂ€lte und der Regen,
ja, so ein Leben als PferdetierÀrztin ist nicht immer ein Segen.
Vor lauter NotfÀllen und Terminen geht manchmal vergessen,
dass auch TierÀrztinnen etwas sollten essen.
DafĂŒr gibt es glĂŒcklicherweise Tankstellen mit Schokoriegel,
damit steigt dann schnell wieder der Zuckerspiegel.
Auch wo die BĂ€ckereien stehen, wissen wir genau,
dafĂŒr nehmen wir sogar in Kauf den Stau.
Am Telefon ist nun Herr Gross mit Laika, dem Hund,
welche schon in den Wehen liegt seit Stund.
Das ist ein Notfall, er solle sofort in die Praxis kommen.
Die Welpen per Kaiserschnitt aus dem Bauch werden genommen.
Sofort steht das ganze Team bereit,
die Kleinen warm hÀlt und liebevoll trocken reibt.
Neugierig auf mehr? Entdecken Sie die ganze Geschichte in unserer JubilÀumszeitschrift.
In der Pferdewelt verbreiten sich immer wieder unterschiedliche Mythen. Manchmal ist es fĂŒr Besitzer aber schwierig zu erkennen, was Mythos und was Fakt ist. Wir haben unten unterschiedliche Mythen fĂŒr Sie entschlĂŒsselt â raten Sie mit!
Mein Pferd braucht unbedingt Kraftfutter!
Falsch
Die Menge an Kraftfutter sollte an den Energieverbrauch vom Pferd angepasst werden. Pferde, die nicht viel Leistung erbringen mĂŒssen, brauchen nicht unbedingt Kraftfutter. In jedem Fall sollte Kraftfutter immer 30 bis 60 Minuten nach der Raufuttergabe verfĂŒttert werden.
Pferde können kein Ăl verdauen!
FalschÂ
Fette werden im DĂŒnndarm zu FettsĂ€uren abgebaut und aufgenommen. Ein 500 kg schweres Pferd kann 250 ml Ăl zu 90 % verdauen, und die Menge kann bis zu 500 ml gesteigert werden. Haben Sie keine Angst davor, Ihrem Senior das Mash mit ein bisschen Sonnenblumen- oder Leinöl zu verfeinern!
Nasses Gras fĂŒhrt zu Kolik!
Falsch
Dieser Mythos kann dadurch entstanden sein, dass der Fruktangehalt im Gras besonders im FrĂŒhjahr und Herbst im morgendlichen Tau am grössten ist. Wenn ein Pferd auch noch ohne anzuweiden auf eine Weide gestellt wird, kann es zu ĂŒbermĂ€ssiger GĂ€rung und dadurch zu Gaskoliken kommen. Deshalb ist ein langsames Anweiden das A und O!
Ăpfel und Karotten haben viel zu viel Zucker!
FalschÂ
Karotten enthalten ca. 2 g Zucker pro 100 g, Ăpfel ca. 10 g pro 100 g. Dabei nimmt das Pferd beim Fressen von Heu oder Gras deutlich mehr Zucker auf â bei einem halbtĂ€gigen Weideaufenthalt kann ein Pferd bis zu 1 kg Zucker aufnehmen! Ein nicht ĂŒbergewichtiges Pferd wird daher keine Probleme aufgrund von einem Apfel oder einer Karotte bekommen.
Neugierig auf mehr ErnĂ€hrungsmythen oder darauf, wie Ihr Ă€lteres Pferd gesund und aktiv bleibt? Wissen Sie, was in eine Haustierapotheke gehört und worauf Sie beim Reisen achten mĂŒssen?
Dies und vieles mehr finden Sie in unserer JubilÀumszeitschrift!
Der siebenjĂ€hrige «Lucky Luke» trĂ€gt gerne gross auf â getreu dem Rasse-Motto der Zwergspitze. An einem Tag bekam er doch noch von einem anderen Hund im wahrsten Sinne des Wortes «eins aufs Dach». Der Oberkiefer-Fang seines Gegners zerriss ihm seine Kopfhaut bis auf den Knochen, der Unterkiefer-Fang landete im Maul, was zu einer geschwollenen Backe fĂŒhrte.
Nach dem Ausscheren des SchĂ€dels zu einem Pagenschnitt und dem Reinigen konnten die frischen Wunden genĂ€ht und verschlossen werden.Â
Gott sei Dank hat er sich gut erholt!
Sein Wesen hat keinen Langzeitschaden erlitten: Gross auftragen tut er immer noch âŠ

«Utopia», von der Besitzerin liebevoll «Töber» genannt, wurde uns vor ein paar Jahren vorgestellt, da sie MĂŒhe hatte zu laufen. Die Stute hatte diverse Probleme und zeigte Schmerzen im Bewegungsapparat. ZusĂ€tzlich waren ihre Laufschuhe respektive die Hufeisen nicht gut abgestimmt. Zusammen mit der Hufschmiedin konnten wir den Beschlag optimieren und «Töber» hat jetzt richtig gute Sportschuhe. Den Bewegungsapparat haben wir klassisch schulmedizinisch behandelt und regelmĂ€ssig osteopathisch therapiert. Die Reiterin hat zusammen mit ihren Trainerinnen sehr viel an sich und ihrem Pferd gearbeitet.
«Töber», die kleine Fuchsstute mit enorm viel Kampfwillen, hat es zusammen mit ihrer Reiterin bis in das schweizerische Kader der Paradressurreiter geschafft.
Weitere tierische Erfolgsgeschichten finden Sie in unserer JubilÀumszeitschrift.
Unsere JubilĂ€umszeitschrift nimmt Sie mit hinter die Kulissen: zu den Menschen, die mit Leidenschaft dabei sind, zu besonderen Momenten aus unserer Geschichte, zu unserem Blick nach vorn â und zu den Stimmen unserer Kundinnen und Kunden, die uns jeden Tag motivieren.Â
Freuen Sie sich zudem auf berĂŒhrende tierische Erfolgsgeschichten, die zeigen, was mit Vertrauen, Fachwissen und Herz möglich ist. Wir nehmen Sie mit zu unseren JubilĂ€umsaktivitĂ€ten â vom Fotowettbewerb bis zum besonderen Erlebnistag â und teilen Wissenswertes, Spannendes und Inspirierendes aus unserem Praxisalltag, das Sie ĂŒberraschen und zum Schmunzeln bringen wird.
Möchten Sie diese Geschichten in den HĂ€nden halten? Schreiben Sie uns eine E-Mail an nfvtcrch â wir senden Ihnen unsere gedruckte JubilĂ€umszeitschrift mit Freude zu.